Ehemalige Bundeshauptstadt Bonn als Tagungsort

Nachdem die CDU Berlin das Jahr 2018 zum „Programm-Jahr“ erklärt hatte, entschlossen wir als Junge Union uns, nach einem erfolgreichen Wahlkampfjahr, uns ebenfalls wieder verstärkt auf Inhalte zu konzentrieren.
Dafür ging es vom 04. – 06. Mai zur Klausurfahrt nach Bonn. Die ehemalige Bundeshauptstadt war nicht zufällig als Tagungsort gewählt. Seit mehreren Jahren stellt die JU Berlin auf dem Deutschlandtag den Antrag, dass die verbliebenen Ministerien und Ämter (u.a. Verteidigungsministerium, Ministerium für Ernährung u. Landwirtschaft) in Bonn, endlich nach Berlin umziehen mögen. Bisher ohne Erfolg, doch mit wachsendem Zuspruch über die Jahre, auch aus den „Westverbänden“. Vor diesem Hintergrund, hatte die JU NRW darum gebeten, den Antrag im letzten Jahr zurückstellen zu lassen und Gespräche über einen gemeinsamen Kompromiss zu führen. Und so wurden neben Antragsberatung zu Verwaltungsreform, Bildung, Wirtschaftspolitik für junge Unternehmen, Start-Up Förderung und vielem mehr auch Gespräche geführt um zu evaluieren in wie weit die beiden JU Verbände gemeinsame Positionen zu einem möglichen Teilumzug der Bundesbehörden beziehen können. Eine wirklich überzeugende Übereinkunft konnte leider nicht getroffen werden. Umso erfolgreicher fiel dafür die interne Antragsberatung aus.
Um neben der politischen die kulturelle Bildung nicht zu kurz kommen zu lassen, besichtigten wir das „Haus der Geschichte“, mit kompetenter Führung durch JUler aus Bonn und das „Rhein in Flammen“-Fest mit großartigem Feuerwerk und machten auf der Rückfahrt Zwischenhalt am „Konrad Adenauer Haus“ mit Blick über die Wälder und Täler des schönen Rheinlandes. Allein dafür hätte die weite Reise sich schon gelohnt.

Gustav Zschaler
Mitglied des Vorstandes der Jungen Union Berlin

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